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Was versteht man unter der Fingerprobe?

Die größten Fehler sind beim Brot backen Ungeduld und zu wenig Zeit. Auch wenn die Backzeit im Rezept meist genau angegeben ist, dauert es teilweise doch länger, bis das Brot fertig ist. Damit du keine bösen Überraschungen erlebst, solltest du den Fingertest anwenden, der auch als Gartest bezeichnet wird. Du kannst ihn während der Stückgare machen und somit den Garzustand des Brotes überprüfen bzw. die Konsistenz im Inneren feststellen.

Wie merkst du, ob der Teig genügend aufgegangen ist?

Bei einer zu geringen Gärreife ist der Teig noch nicht bereit, um in den Backofen geschoben zu werden. Beim Eindrücken fühlt er sich noch fest an. Du kannst das Brote zwar einschneiden, aber im Ofen geht es nicht wie gewünscht auf. Lasse es daher weiter gären. Wenn du dein Brot noch einschneiden willst, ist die Gärreife idealerweise weniger weit fortgeschritten, als wenn es noch nicht eingeschnitten wird. Der optimale Gärzustand liegt dann vor, wenn sich der Brotteig beim Druck mit dem Zeigefinger elastisch und locker anfühlt und anschließend langsam, nahezu in den Anfangszustand zurückkehrt.

Achtung: Der Fingertest, der auch als Drucktest bezeichnet wird, funktioniert allerdings nicht an einer angetrockneten Teigoberfläche. Suche dir daher eine Stelle aus, die noch nicht angetrocknet ist. Zudem gibt es Unterschiede zwischen Roggen- und Weizenteigen. Bei Ersteren kannst du den Reifegrad in erster Linie über den Zuwachs an Volumen und die an der Oberfläche entstandenen Risse ermitteln.

Wie funktioniert der Klopftest nach dem Backen?

Nimm das Brot aus dem Ofen, drehe es um und klopfe mit deinen Fingerknöcheln auf die Unterseite bzw. den Boden des Brotes. Klingt das Brot hohl, ist es durchgebacken. Ein Brot, das noch feucht ist, klingt weniger hohl. Zudem gibt es nach. Ist es fertig, kannst du es auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Farbe der Kruste verrät es dir ebenso. Weißbrot hat eine goldbraune Kruste, während sie bei dunkleren Broten tiefbraun sein sollte. Den Fingertest kannst du mehrmals machen.

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„Der Bäcker“

Mein Name ist René und eigentlich würde ich mich niemals selbst als Bäcker bezeichnen. Zu viel Respekt habe ich vor diesem Berufsstand und davor welche Anforderungen Mitglieder dieser Zunft täglich stemmen müssen. Aber für meine Familie bin ich „der Bäcker“. Selbst, wenn auch mal ein Brot misslingt. Hier findest du meine Lieblingsrezepte.

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